Lebensversicherung – eine Sicherung des Lebens?
Eine Lebensversicherung ist keine Garantie für ein langes Leben. Ebenso wenig garantiert sie ein glückliches Leben. Im Gegenteil. Kommt eine Lebensversicherung im klassischen Sinne zum Einsatz, so liegt dem ein unglückliches Ereignis zu Grunde. Klassisch bedeutet, dass eine Lebensversicherung dann zum Einsatz kommt, wenn der Versicherte stirbt. Die Lebensversicherung dient in diesem Fall dem finanziellen Schutz der Hinterbliebenen. Von einem glücklichen Ereignis kann somit nicht die Rede sein.
Allerdings gibt es neben der Todesfallabsicherung auch eine Lebensversicherung die der Kapitalansparung dient und daher ähnlich zu sehen ist wie eine Altersvorsorge. Wie der Name der Lebensversicherung schon sagt, soll mit dieser Kapitallebensversicherung ein schönes Leben im Alter gesichert werden. Sollte der Versicherte schon vor der Auszahlung des Angesparten ableben, so ist das Geld nicht verloren, sondern steht den Hinterbliebenen zur Verfügung. Allerdings muss der Versicherte eines natürlichen Todes sterben, denn im Suizidfall ist der Anbieter der Lebensversicherung nicht verpflichtet diese auszuzahlen.
Die Zahl der Anbieter bei denen eine Lebensversicherung angeschlossen werden kann ist immens. Um herauszufinden welche Lebensversicherung die richtige ist, bietet das Internet die perfekte Vergleichsmöglichkeit. Die Kosten einer Lebensversicherung hängen von dem Anbieter ab. Doch auch andere Faktoren spielen eine Rolle. So ist zum Beispiel das Alter des Versicherungsnehmers relevant. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein älterer Mensch früher verstirbt als eine Person Mitte zwanzig, ist sehr hoch. Somit muss der ältere Mensch eine höhere Beitragssumme zahlen als ein jüngerer Mensch mit der gleichen Versicherungssumme. Ebenso fließen Aspekte wie der Job, chronische Krankheiten und der Lebensstil mit in die Lebensversicherung ein. Was zwar unglaublich klingt, ist allerdings Tatsache: Frauen zahlen bei einer Lebensversicherung grundsätzlich einen geringeren Beitrag als Männer. Das liegt daran, dass Männer in der Regel früher sterben. Ob diese Regelung mit dem der Emanzipation der Frau zu vereinbaren ist, wird in diesem Fall außer Acht gelassen.
Eine Lebensversicherung ist eine freiwillige Versicherung und jeder Mensch muss für sich selbst entscheiden, ob er es als sinnvoll betrachtet eine solche abzuschließen. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass eine Lebensversicherung nicht gleich Lebensversicherung ist. Eine umfassende Beratung ist daher zu empfehlen. Schließlich ist eine Lebensversicherung, die im Falle des Ablebens an die Hinterbliebenen sinnlos, wenn es weder Kinder noch sonstige Hinterbliebenen gibt.
- Kann man "Leben" versichern? Das wäre schön!
- Kostenloser Versicherungsvergleich mit bis zu 35% Rabatt beim Online-Abschluß
- Insolvenzschutz einer britischen Lebensversicherung
- Versicherungen für den Fall einer Berufsunfähigkeit fehlen in deutschen Haushalten am häufigsten.
- Risikolebensversicherung- Vergleichen lohnt sich